Wissenschaft oder Spiritualität? Oder beides?

Als Biochemikerin, Wissenschaftlerin und Forscherin interessiert mich seit über 20 Jahren, was den Menschen eigentlich ausmacht.

Auf meiner Suche nach einer Antwort bin ich dann zur Spiritualität gekommen und dachte anfangs, dass sich Wissenschaft und Spiritualität absolut diametral gegenüberstehen und nicht miteinander vereinbar sind. Ich habe viel gelesen, viele theoretische und auch viele praktische Erfahrungen gemacht und so haben sich die Wissenschaft-Katrin und die spirituelle Katrin zumindest IN mir immer weiter angenähert. Aber, wenn ich in meiner Wissenschaftswelt war, dann fühlte sich mein spiritueller Teil nicht wohl und wenn ich in meine spirituelle Welt eintauchte, dann wurde es für die Wissenschaftlerin eng. Der eine Teil musste sich auch irgendwie immer vor dem anderen verstecken, weil klar war, dass sie nicht viel miteinander zu bereden haben und sich ziemlich suspekt sind. Also eine ganz klare Trennung IN mir. Damit habe ich mich ständig unwohl und zerissen gefühlt. Das war extrem unangenehm und so wollte ich das nicht mehr. Ich wollte mich aber auch nicht für eine Seite entscheiden müssen. Also machte ich mich auf, um herauszufinden, wann und warum in der Geschichte sich eigentlich die (Natur)wissenschaften und die Spiritualität voneinander getrennt haben.

Das war eine längere Forschungsreise, die vor ca. 3 Jahren gestartet ist. Wie das so manchmal ist, verirrt man sich auf so einer Reise auch schon einmal, man macht Umwege, man findet nicht die richtigen Reisegefährten und manchmal tappt man einfach auch nur ein bisschen im Nebel herum. Am Mittwoch den 29.12.2021 habe ich dann endlich einen Durchbruch erzielt. Ich habe 10 Stunden gelesen zur Geschichte der Naturwissenschaften. Von der Antike bis zur heutigen Zeit. Wen noch mehr Details interessieren – ich kann das Buch von Lars Jäger nur empfehlen: Die Naturwissenschaften – Eine Biographie, Springer Spektrum Verlag. Es ist allerdings relativ schwierig zu lesen und ich musste mich wirklich voll darauf konzentrieren. Das Buch liegt schon relativ lange in meinem Regal und ich habe es „angelesen“ und danach dann wieder ins Regal zurück verfrachtet. Viel zu klein geschrieben und so mega viele geschichtliche, philosophische und naturwissenschaftliche Informationen, dass mir schon nach 3 Seiten der Kopf geschwirrt hat. Aber ich MUSSTE es lesen. Und zwar wie eine Besessene. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Wie gesagt – gestern – 10 Stunden lang – nur eine kurze Essenspause am Mittag – dann sofort weiter. Und wenn mich etwas so in Besitz nimmt, dann MUSS ich ihm folgen und weiß intuitiv, dass da irgendwo ganz wichtige Informationen für mich drin sind. Ich muss sie „nur“ finden. Um 23 Uhr hatte ich dann endlich genug. Allerdings hatte ich die Information nicht gefunden. Oder vielmehr – die Information hatte mich nicht gefunden.
→ Das kenne ich gar nicht. Merkwürdig. Aber okay, dann ist das so und vielleicht kommt noch die Erkenntnis.

Sie kam. Donnerstag 30.12.2021, morgens. Mit aller Wucht nach unruhigem Schlaf und Träumen von ehrwürdigen, bärtigen Männern im alten Griechenland. Plötzlich war der Nebel verschwunden…….
Es geht gar nicht darum, den Zeitpunkt der Trennung zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu finden. Mein Ziel ist es, beide (wieder) zusammenzubringen.

Hinter allem Streben und Forschen suche ich das Geheimnis des göttlichen Geistes.
Max Planck

Genau DAS war meine Information: weshalb willst Du denn herausfinden, warum und wann sich Wissenschaft und Spiritualität getrennt haben? Bringe sie doch einfach endlich wieder zusammen. Im ersten Schritt erst einmal IN Dir, dann bekommst Du nämlich endlich Ruhe. Dann hört diese Zerissenheit auf. Dieses megaantrengende Versteckspiel zwischen Wissenschaft- und spiritueller Katrin. Mach‘ aus der Trennung eine Vereinigung. Entscheide Dich dafür! Und das habe ich getan. Ganz einfach. Nachdem die Information da war, war es ganz einfach. Ich habe entschieden, dass ich sie beide haben will, dass beide zusammengehören und dass sie beide wertvoll für mich sind. Jetzt verhalten sie sich wie Busenfreundinnen, sind unzertrennlich, lernen voneinander und hecken dauernd neue Pläne aus. Und mit diesen Plänen schicken sie mich dann ins nächste Abenteuer und ich darf dann erforschen, wie ich z.B. die richtigen Worte finde, um mit anderen Wissenschaftlern über Spiritualität zu sprechen. Oder was die materielle Welt der Wissenschaften und die geistige Welt der Spiritualität eigentlich ausmacht. Und was sie gemeinsam alles erreichen können, wo sie doch jetzt so gute Freundinnen sind. Undundund…….es wird ganz bestimmt nicht langweilig.

Ich möchte hier gern schon einige meiner wichtigen Erkenntnisse mit Dir teilen. Vielleicht inspirieren sie Dich, Dich auch auf Forschungsreise ins Unbekannte zu machen:


• Wenn ich mir intuitiv sicher bin, dass unmittelbar eine Information vor mir steht, die ich noch nicht sehen oder hören kann, dann IST das auch so. Ich kann es nicht erzwingen, dass sie zu mir kommt. Das beste, um sie anzulocken, ist, abzuschalten und sie einzuladen.

Vertraue Deiner Intuition!

• Ich weiß nicht genau, in welcher Form die Information zu mir kommen möchte und mich dann trifft. Wenn ich hier alle Vorstellungen loslassen kann, dann werde ich überrascht. Und ich liebe Überraschungen. 

Wenn Du überrascht werden willst, dann mach Dich locker und versuche nicht etwas zu erzwingen!

• Dadurch, dass ich entschieden habe, dass Wissenschaft- und spirituelle Katrin gleichberechtigt IN mir sein dürfen, hat sich in mir etwas entspannt. Die Diskussionen haben aufgehört und durch die Entspannung, ist es in mir weiter geworden. Es ist der „Raum für Neues“ entstanden, den ich jetzt immer weiter füllen darf.

Wenn die richtige Information für Dich da ist, braucht es nur Deine Entscheidung, sie zu nutzen!

• Die beiden scheinbar unvereinbaren Teile „Wissenschaft“ und „Spiritualität“ sind gar nicht unvereinbar. Sie mögen sich ziemlich gern. Sie haben nämlich erkannt, dass dem einen Teil genau die Eigenschaften fehlen, die der andere hat und umgekehrt. Als sie noch getrennt voneinander waren, haben sie sich gegenseitig eingeschränkt und konnten sich beide nicht wirklich entfalten. Durch die Vereinigung können sie endlich voneinander lernen und ihren Horizont erweitern. Gemeinsam geht es jetzt ganz einfach und sie nutzen den „Raum für Neues“, um Pläne zu schmieden. So kann WIRKLICH NEUES entstehen.

Wenn Du Neues in Dein Leben oder in die Welt bringen willst, dann nutze den „Raum für Neues“, der IN Dir ist!

Scheinbar vollkommen voneinander Getrenntes ist nicht unvereinbar, wenn Du Dich dafür entscheidest, es zusammenzubringen. Die Vereinigung lässt dann WIRKLICH NEUES entstehen.

Die Forschungsreise ist bei mir noch lange nicht abgeschlossen. Und das ist gut so, weil so das nächste Abenteuer und die nächste Überraschung gesichert sind.

Ich lasse es dich gern wissen, wenn sich bei mir neue Türen zu neuen Schätzen auftun und freue mich auch von deinen Erfahrungen und Erlebnissen zu erfahren.

Die Frage aller Fragen – das Problem, welches allen übrigen zugrunde liegt und welches tiefer interessiert als irgendein anderes, ist die Bestimmung der Stellung, welche der Mensch in der Natur einnimmt, und seiner Beziehung zur Gesamtheit aller Dinge.
Henry Huxley

Über mich

Lass dich inspirieren. Öffne dich für neue Perspektiven. Erforsche was alles in dir steckt.

Mit meinen Inspirationen möchte ich dich an dich selbst erinnern. Daran, was da tief in deinem Inneren schlummert und gern gehört, gefühlt und (wieder)entdeckt werden möchte.

Ich wünsche dir viel Freude bei deinem Perspektivwechsel und bei deiner Forschungsreise.

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